Samstag, 4. März 2017

Die Ungehörigkeit des Glücks



"Besser geliebt und verloren, als überhaupt nie geliebt zu haben." (S.174)


Autor: Jenny Downham
Titel: Die Ungehörigkeit des Glücks
Seitenanzahl: 480
Sprache: Deutsch
Genre: Jugendliteratur
Verlag: C. Bertelsmann
Originaltitel: Unbecoming
ISBN: 978-3-570-10292-3
Bewertung: ✰✰✰


Inhalt
Jede Familie hat Geheimnisse, die sie der Außenwelt nicht preisgeben möchte. Doch was passiert, wenn innerhalb der Familie solche Geheimnisse verborgen bleiben? Mit diesem Problem hat die siebzehnjährige Kathie zu kämpfen, als ihre, an Demenz erkrankte, Großmutter zu ihr und ihrer kleinen Familie zieht. Ihre Mutter ist weniger begeistert über diese Situation, was man von Kathie nicht behaupten kann. Denn sie sieht es als Chance, mehr über ihre Familie und deren Geschichte zu erfahren. Als die Geheimnisse gelüftet und jahrelang stillgeschwiegene Themen wieder aufgerollt werden, muss auch Kathie ihren ganz persönlichen Geheimnissen gegenübertreten.

Charaktere
In diesem Buch gibt es einige Charaktere, doch ich werde nur drei davon erwähnen, da alle anderen zu viel von der Geschichte preisgeben würden.

Kathie ist ein sehr starkes Mädchen, welche mit einer persönlichen Krise zu kämpfen hat. Die Entscheidungen die sie treffen muss, nagen an ihr und damit ins Reine zu kommen, verlangt ihr viel ab.

Caroline ist Kathies Mutter und von ihrer Vergangenheit ziemlich mitgenommen. Sie versucht ihren Kindern eine wundervolle Mutter zu sein, merkt aber nicht, wie sie sowohl Kathie als auch deren kleinen Bruder Chris unter enormen Druck stetzt.

Mary ist die Großmutter von Kathie, mit welcher sie sich sehr gut versteht und die Mutter von Caroline, bei der sie nach Jahren des Schweigens, versucht trotz ihrer fortgeschrittenen Erkrankung einen Draht zu finden.

AutorIn
Jenny Downham lebt in London mit ihren beiden Söhnen. Ihr Debütroman „Bevor ich sterbe“ ist ein Weltbestseller.

Meinung
Meine eigene Meinung spaltet sich in zwei Hälften. Die erste Hälfte ist begeistert von dieser angenehmen, aber rätselhaften Geschichte dreier Frauen, die sowohl durch ihre Verwandtschaft aber auch durch ihre persönlichen Eigenarten verbunden sind. Die zweite Hälfte jedoch, hat sich unglaublich schwer getan, dieses Buch fertig zu lesen. Es war ein sehr langsames Buch und ich musste mich teilweise richtig zwingen dieses Buch zu beenden. Die Idee ist so gut und es gab Szenen, die so spannend und interessant waren, dass ich mir dachte: „Ach, jetzt wird’s interessant!“ Doch sobald ich das dachte, rutschte die Handlung wieder ins Langweilige ab. Doch ansonsten mochte ich die Geschichte ziemlich gerne. Sie hat mich zum Nachdenken angeregt und ich bin froh sie gelesen zu haben.

Empfehlung
Ja ich empfehle es, wenn man nach einem netten, ruhigen Buch für Zwischendurch sucht. Man sollte sich aber keine Spannung erwarten, da es wie bereits erwähnt eine eher langsam gehaltene Geschichte ist.

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